Zwei Ereignisse haben mich geprägt, und sie stehen nicht in meiner Vita.

Das erste war, "spät" mit dem Klavier anzufangen (ich war 17 Jahre alt).

Das zweite war, mir mit 29 Jahren den rechten Arm zu brechen.

Weiter unten kannst du darüber lesen, doch zunächst die Vita.


Vita in dritter Person

Maria Busqué, geboren in Sevilla (Spanien), ist Coach für Resonanz, Impuls und Flow beim Musizieren, freischaffende Cembalistin und Klavierpädagogin mit Basis in Berlin.

Als Spielerin konzertiert sie mit Ensembles auf historischen Instrumenten, darunter auch “Dianthus Ensemble”, auf ihre Initiative hin gegründet und 2012 zur “Rheinsberger Hofkapelle” berufen worden.

Als Resonanzlehrerin gibt sie Einzelstunden für Musiker und Musikerinnen aller Instrumente, Gesang und Dirigieren. Sie wird regelmäßig eingeladen, Fortbildungen und Seminare zu geben, u.a. für International Federation for Choral Music, Österreichische Gesellschaft für Musik und Medizin, Conservatori Superior de Música de les Illes Balears, Württembergische Philharmonie Reutlingen, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, DTKV Marburg.

Ihre künstlerische Ausbildung erhielt Maria Busqué u.a. an der Universität der Künste Berlin und bei Meisterkursen mit Olivier Baumont, Maggie Cole und Marieke Spaans. In Barcelona schloss sie zuvor ein Studium in Klavier und Musiktheorie ab und beteiligte sich rege an der Szene der Neuen Musik in Barcelona und Berlin. So auch gewann sie 2006 den dritten Preis im Wettbewerb “Arjau” für Zeitgenössische Katalanische Musik. Ebenso wurde sie für die erste Realisierungswerkstatt der Zeitgenössischen Oper Berlin, operare07, ausgewählt. Sie trat an Konzertreihen wie Avuimúsica (Barcelona), Musikfesttage an der Oder und dem Schleswig-Holstein-Musikfestival auf.

Maria Busqué ergänzt ihre konzertierende Tätigkeit mit einem ressourcen- und prozessorientierten pädagogischen Profil. Unter ihren Qualifikationen sind eine Ausbildung zur Resonanzlehrerin nach Thomas Lange (2011-2014) und das Timeless Wisdom Training von Thomas Hübl (2017-2019). Sie vermittelt ihre interdisziplinäre Erfahrung im Einzelunterricht in Berlin und in Fortbildungen. Darüber hinaus wird Maria Busqué regelmäßig eingeladen, an besonderen Education Projekten der Berliner Philharmonie mitzuwirken.


Erfahrungsberichte aus meiner Praxis für Berufsmusiker

"Mit Maria zu arbeiten hat mich von langjährigen Schmerzen befreit, die ich mit Musizieren verknüpft hatte, sowohl körperlich als auch mental." Shasta Ellenbogen, Viola, Berlin


"Nach einer einzigen Unterrichtstunde bei Maria konnte ich mir etliche Übestunden einsparen!" Eulàlia Siquier, Klarinette, Palma de Mallorca


"Ich fühlte mich vom Boden getragen und bewegte mich komplett frei, und es klang einfach toll. Danke! Auch, tolle Atmosphäre! Deine Begeisterung ist ansteckend." Anja, Workshopteilnehmerin


"Danke für deine Arbeit mit uns letztes Wochenende. Es war hilfreich, inspirierend, so sehr, dass ich beschlossen habe, meine Kammermusik Projekte nicht mehr abzusagen, ich habe meine Meinung geändert. Ich freue mich aufs Üben, ich genieße es wieder, Musik zu machen. Es ist wieder Montag, und doch ist alles anders." Robert, Workshopteilnehmer

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...und nun persönlich.

Manche Menschen denken, ich sei aufs Cembalo umgestiegen, weil ich nach meinem Armbruch nicht mehr Klavier spielen konnte, doch nichts entfernter als das.

Wie es für mich war, spät anzufangen

Schon immer haben mich Prozesse wahnsinnig interessiert, seitdem ich mit 17 Jahren Klavier begonnen hatte. Zugegeben, als Kind hatte ich 1,5 Jahre gespielt. Doch mit 17 Jahren sich mit Müh und Not die einfachen Stücke aus dem Album für Anna Magdalena Bach beizubringen... macht keinen Spaß. Beziehungsweise, mir schon, auf einer Ebene, weil ich mir des Prozesses bewusst war: Ich spüre diese Musik und ich merke, mir fehlen die Werkzeuge, sie auszudrücken.

Also habe ich mir diese Werkzeuge geholt und immer mehr gelernt, meinen Prozess zu beobachten und Einfluss zu nehmen. So schaffte ich es, mit 25 Jahren mein Klavierdiplom von der Musikhoschule in Barcelona in der Tasche zu haben. Auf einmal war ich da, wo ich wollte. Der Weg geht natürlich immer weiter, aber ich war auch irgendwo angekommen. Das fühlte sich erstmal gut an.

Als ich mir den rechten Arm gebrochen habe...

Mit 29, bereits in Berlin, brach ich mir den rechten Arm bei einem Sturz auf Glatteis. Was folgte, war nicht nur eine dreimonatige Genesungszeit, sondern die Sehnsucht, weiter zu lernen, wieder viel zu spielen. So probierte ich das Cembalo aus und verliebte mich sofort in dieses Instrument. Ich spielte weiterhin Konzerte am Klavier, und das Verblüffende: ich spielte besser nach dem Armbruch als davor. Damit wurde mir klar, dass ich in der Genesungsphase auch viele alte Denkmuster durchbrochen hatte.

Das Cembalo ist da

Beim Umsteigen auf das Cembalo merkte ich sofort, dass ich dort viel Neues lernen konnte, etwa über Klangformung, über "laut und leise", über Harmonie und Improvisation, und vor allem über mich selbst. Das Cembalo braucht einerseits eine hohe Präzision und andererseits eine hohe Elastizität und Entspannung beim Spielen. Das wird Klavierspielern nie in dieser Form abverlangt, da sie stets variabel den Druck auf der Taste steuern können, um ihren gewünschten Klang zu erzeugen. Das ist beim Cembalo anders. Diesen Prozess in mir zu integrieren brauchte einige Jahre, und heute kann ich sagen, dass ich mich in beiden Instrumenten, dem Klavier und dem Cembalo, wie zuhause fühle.

Warum ich gern unterrichte

Ich habe auch immer sehr gern und sehr viel unterrichtet, um mein Studium zu finanzieren und danach meinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Bis ich merkte, ja, ich kann das gut und ich mache das auch gerne. Mittlerweile ist Unterrichten für mich ein regelrechter Frischebrunnen, denn ich bin von den Prozessen anderer Menschen fasziniert, egal in welcher Lebens- und Kompetenzsituation sie sich befinden. Glücklicherweise habe ich das Unterrichten von Berufsmusikern und Musikpädagogen letztendlich zu meinem Beruf machen können: Mit ihnen zu erforschen, wie wir mehr Lebendigkeit, Impuls, Resonanz und Flow in unsere Musik bringen, ist für mich das Größte.

Präsentationstraining

In der letzten Zeit habe ich begonnen, meine Methode für Präsentationstrainings anzubieten - für Menschen die vor Gruppen stehen und Vorträge, Workshops, Präsentationen und Pitches geben. Wir schaffen zusammen eine Befreiung in deiner Stimme, Atmung und Bewegung, damit der Inhalt und deine Ausdrucksform eins werden und wirklich bei deinen Zuhörern ankommen. Melde dich bei mir.

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