Es gibt doch schon genug gute Violinisten. Oder etwa nicht? Warum solltest du dich also auch noch dazu stellen? Warum auch noch vorspielen, warum dich auch noch auf die Stelle bewerben?

Ganz einfach: Es gibt niemanden, der das Brahmskonzert so fühlt wie du. Niemand sonst hat diesen persönlichen Be...

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Auf die Frage, ob er denn das langsame Üben empfehle, soll der legendäre Konzertpianist Alfred Brendel gesagt haben: “Nur bei langsamen Stücken.”

Ganz gleich, ob Herr Brendel das wirklich gesagt hat, mir gegenüber haben sich Pädagogen auf diese Aussage bezogen, um sich gegen das langsame Üben au...

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“Ich bin doch total offen mit dir, aber du willst ja nichts von dir mit mir teilen!”, sagte jemand letzte Woche zu mir.

Ich wollte bei diesem Gespräch meine Erfahrungen nämlich nicht teilen. Obwohl es um ein Thema ging, das mir sehr am Herzen lag. Vielleicht gerade deshalb. Ich fühlte, dass mein...

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Ich lebe seit 2006 in Berlin, bald also 13 Jahre. Wenn ich daran denke, dass ich hier umgerechnet also fast 4.745 Tage schon erlebt habe, denke ich mir manchmal: Das waren jetzt ganz schön viele Tage. Wo ist die Zeit hin?

Viele Momente sind stark in Erinnerung geblieben. Alles andere scheint wie v...

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Chronik einer Stille von 25 Sekunden

Das Orchester beendet das Adagio. Langsam aber sicher geht es auf die letzten Klänge zu. Der Dirigent hält die Spannung, den Blick aktiv auf die Musiker gerichtet, die Arme bleiben oben. Doch sobald die letzte Note erklingt, bricht der Damm, das Publikum kann s...

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Letztes Jahr war eine Zeit der Veränderung, und darüber habe ich ja auch an anderer Stelle geschrieben. Meine Ausbildung in integralen Methoden bekommt immer mehr Raum in meiner Arbeit. Das ist inspirierend, beflügelnd, und hat in mir auch Raum für Neues geschaffen, auch für neue Wege in meinem Unte...

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Vor vier Jahren beschloss Aneta, genug ist genug. Sie brauchte endlich einen Ausgleich zu ihrem Architekturstudium, weg vom Rechner, einfach nur mit den Händen arbeiten. Sie beschloss, etwas mit Keramik zu machen, als Hobby. Ach, einfach nur etwas mit den Händen formen, das sie sich am Ende anschauen, sogar anfassen konnte! Das gab ihr ein gutes Gefühl. So entstanden wunderschöne Teller, Tassen, Schalen, noch bis heute. Sie formt die feinen Keramikbehälter, glasiert sie zuhause im eigenen Ofen, mittlerweile verkauft sie sie auch über das Internet.

Die Schalen, die Teller und die Tassen, die Aneta verkauft, sind nicht perfekt: der Rand nicht gerade, die Farbe nicht gleichmäßig, die Form nicht perfekt rund... Und trotzdem möchten viele Menschen ihre Objekte kaufen. Dazu komme ich später wieder zurück.

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Mit Beispielen für Klarinette, Viola und Klavier

Wie übe ich, dass Üben wieder Spaß macht? Dass ich das Stück dann gut auswendig spielen kann? Wie schaffe ich es, mich beim Üben nicht zu verspannen? Was soll ich zuerst üben, die Noten oder den Klang oder die Musik oder etwas ganz anderes?

Das sind einige häufige Fragen in meinen Seminaren und Einzelstunden.

In diesem Artikel beschreibe ich meinen Ansatz dazu, wie ich Musikstücke einstudiere, dass sie "wie von selbst" in mein System übergehen und ich dabei körperlich frisch bleibe. Es sind vier einfache Schritte, die viel bewirken können, wenn sie gezielt eingesetzt werden. Ich wende sie auch mit meinen Klavierschülern an, und sie machen richtig Spaß.

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Du musst nicht entspannen, nur Flowletter lesen. ^_^

Ich schreibe wöchentliche Flowletter. Wie eine Kolumne, nur per E-Mail, inklusive Blicke hinter den Kulissen, die ich nirgendwo anders teile. Ich hoffe, ich kann dich damit inspirieren, herausfordern und jedes einzelne Mal etwas Wertvolles beitragen.

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